antiwissen.de

Mart im Info-Dschungel

22. Februar 2014
von admin
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Mart beteiligt an neuem Podcast “Robotertelefon” für Android Ein- und Umsteiger

Seit kurzem erscheint auf robotertelefon.de ein neuer Podcast von Daniel, Marcus und mir zum Thema Android für Ein- und Umsteiger. Wir sprechen über typische Einsteigerthemen, besprechen Apps, die wir empfehlen können und gehen auf aktuelle Themen ein, wie z.B. den Whatsapp Verkauf und welche Alternativen es gibt.

Hört doch mal rein!

Mart

robotertelefon-600

6. Oktober 2012
von admin
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Alternative zur GEMA formiert sich

Da ich ja vor einiger Zeit hier mal beschrieben habe, warum wir keine GEMA-Mitglieder sind, finde ich es nur angemessen, dass ich auf “C3S” als sich gerade formierende Alternative hinweise: http://c-3-s.de/
Und C3S sucht noch Musiker, die bereit sind zu unterschreiben, dass es einen Bedarf für eine alternative “Verwertungsgesellschaft” gibt. Also Musiker, worauf wartet ihr noch ? Das kostet nix und man verpflichtet sich auch zu nichts !

31. Mai 2012
von admin
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Musikverwertung aus Sicht eines Creative Commons Musikers

Ich möchte hier mal aus der Sicht eines Nicht-GEMA-Musikers beschreiben, was mich (und eigentlich so ziemlich alle Mala Hierbas) davon abhält bei der GEMA Mitglied zu werden, obwohl wir dadurch durchaus Möglichkeiten hätten Geld zu verdienen.

Vorneweg möchte ich sofort anmerken, dass ich hier weder sinnloses “GEMA-Bashing” betreiben möchte, noch die Abschaffung des Urheberrechts fordern möchte (Die genaue Umsetzung ist nochmal ein ganz anderes Thema). Ich finde, dass jeder Urheber selbst wählen können soll, was mit seiner Musik gemacht wird und gemacht werden darf. Wir (Mala Hierba Leute) würden z.B. für die allermeisten unserer Werke gerne eine freie Lizenz verwenden. Das kann z.B. eine Creative Commons Namensnennungslizenz, oder eine CC-Lizenz, die kommerzielle Nutzung untersagt, sein. Es könnte auch Eine Creative Commons Zero Lizenz sein, mit der wir die Musik völlig bedingungslos in die Freiheit entlassen könnten (Das Urheberrecht behält man meines Wissens in Deutschland aber immer!). Andere Werke würde ich aber im Einzelfall auch gerne für die Nutzung in einem Film, TV, Webvideo oder sonstwas über eine Verwertungsgesellschaft abrechnen lassen, da dies in der “Medienlandschaft” oft garnicht anders geht.

Die GEMA ist übrigens so eine Verwertungsgesellschaft (keine staatliche Einrichtung, trotzdem für Musik die einzige in Deutschland), die u.A. dafür sorgen soll, dass ihre Mitglieder gerecht für ihre Musik entlohnt werden sollen. Eigentlich aus Musiker-Sicht doch super, oder ?

Leider ist die GEMA aus meiner Sicht aber in der Mitte des vorigen Jahrhunderts hängen geblieben und aus der eigentlich guten Idee ist meiner Meinung nach nur für bestimmte Musiker etwas positives übrig geblieben, für den möglicherweise wesentlich größeren Teil eher ein absolut nicht zufrieden stellendes System geworden.

In den letzten Wochen wurde auf der Kölner Konferenz SIGINT die Gründung der “Cultural Commons Collecting Society” angekündigt, die in Zukunft als Verwertungsgesellschaft als Alternative zur GEMA auftreten möchte. Die C3S möchte für verschiedene Werke auch verschiedene Lizenzen, bzw. Abrechnungsmodelle zulassen. Eine Zusammenfassung über das Vorhaben kann man z.B. auf Heise Online nachlesen. Ich hoffe sehr, dass aus dieser Idee etwas wird!

Es gibt nämlich einige Gründe, die für uns Mala Hierbas gegen eine GEMA-Mitgliedschaft sprechen. Ich kann aber nur für mich selbst sprechen. Zum einen ist da die, von uns so empfundene, Bevormundung durch die GEMA, die uns, wenn wir Mitglieder wären, z.B. nicht selber entscheiden lassen würde, welche Lieder wir uns durch die GEMA vergüten lassen wollten und welche nicht, da wir diese z.B. als Creative-Commons Musik frei auf unseren Webseiten oder Jamendo o.Ä. verbreiten wollen würden (Das es auch anders geht beweisen andere Verwertungsgesellschaften z.B. in Frankreich und den Niederlanden).

Ihr kennt sicher auch das “Problem”, dass auf Youtube viele Lieder in Deutschland nicht verfügbar sind, was für mich vereinfacht gesagt daran zu liegen scheint, dass Youtube nicht bereit zu sein scheint, die Lizenzforderungen, in der von der Gema geforderten Höhe, zu zahlen. Das ist für den “Konsumenten” ärgerlich, aber erstmal völlig richtig. Natürlich versucht die GEMA für ihre Mitglieder möglichst viel rauszuschlagen.  Blöd nur, dass ein Musiker oder eine Plattenfirma hier keine “Opt-Out-Möglichkeit” hat, also eine Methode mit der man selber auswählen kann, welche Werke man gegenüber Youtube durch die GEMA vertreten lassen möchte. Mit dieser Situation sind auch viele GEMA-Musiker und Plattenfirmen sehr unzufrieden.

Für mich als Veranstalter ist es auch immer wieder ein Ärgernis, dass ich für Veranstaltungen GEMA-Gebühren zahlen soll, bei der garkeine GEMA-Musik gespielt wird. Theoretisch wäre es wohl möglich das irgendwie nachzuweisen, aber das ist dermaßen unpraktikabel, dass man lieber GEMA-Gebühren zahlt (die übrigens in vielen Fällen mal wieder erhöht werden sollen).

Ein weiteres, recht komplexes Thema sind die Internen Abrechnungsverfahren der GEMA, die für mich als Aussenstehenden wirklich undurchsichtig und auch ziemlich unfair wirken. Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstehe, aber genau diese empfundene Undurchsichtigkeit würde mich von einer GEMA-Mitgliedschaft abhalten.

Verschiedene Quellen(z.B. ein Text der offenbar von OLE SEELENMEYER stammt, gefunden dank Fefes Blog) deuten darauf hin, dass insbesondere Musiker, die Ihre eigene Musik live aufführen, kaum etwas von einer GEMA-Mitgliedschaft haben außer Aufwand. Sie bekommen von den GEMA-Einnahmen relativ wenig heraus. Musiker, die Rechte an Musik haben, diese aber nicht selbst aufführen, können unter bestimmten Voraussetzungen, bei öffentlicher Aufführung ihrer Musik, scheinbar ziemlich extreme Einnahmen erziehlen, die die Einnahmen der GEMA für die eigentliche Aufführung der Musik (z.B. durch einen DJ), oder im Extremfall der ganzen Veranstaltung, um ein Vielfaches übersteigen.

Auf Deutsch würde das bedeuten, dass Musiker, die nur produzieren (z.B. Leute, die einfache Tonfolgen für Ballermannlieder erstellen) einen unglaublichen Gewinn erzielen und zwar auf Kosten der GEMA-Musiker, die ihre eigene Musik spielen, und hier gerade auch die unbekannteren Bands, die kaum von ihrer Musik leben können. Wie das im Detail funtionieren soll (anscheinend), kann man hier nachlesen.

Wenn das alles so stimmt, dann frage ich mich als Musiker doch, warum überhaupt noch ein normalsterblicher Musiker (also einer von den bestimmt über 99% nicht Chart-erfolgreichen Musikern) da mitmacht. Vielleicht weil alle Danken, dass sie ja was ganz besonderes sind und schon irgendwann ganz groß rauskommen. Oder sie spekulieren drauf, dass ihre Werke die nächsten 50-60 Jahre immer wieder mal Lizenzgebühren einspielen. Musiker sprechen da gerne von einer Art Rente. Ja, das mag für manche Musiker durchaus zutreffen.

Ich persönlich finde diesen Ansatz schon immer komplett seltsam. Warum zum Kuckuck soll eigentlich SÄMTLICHE Musik eine kommerzielle Ware sein. Nicht nur eine Teilmenge sondern alle Musik ? Kinderlied genau wie Charterfolg, vom Sauflied bis zur Lagerfeuer-Mucke ?

Klar kann Musik kommerzielle Ware sein. Da hat wohl kaum jemand etwas dagegen. Man kann ja z.B. auch mit Creative Commons Musik Geld verdienen. Egal, ob per GEMA oder CC, musikalischer Kommerz ist voll O.K.

Natürlich kann ich Musiker verstehen, die mit der Musik Geld verdienen wollen und Musik zu ihrem Beruf machen. Schließlich braucht man auch richtig viel Zeit um gute Musik entstehen zu lassen. Da ist ein Job nebenbei wirklich extrem hinderlich, das kenne ich gut. Also wählen viele den Weg, die Musik zum Beruf zu machen. Das verstehe und respektiere ich total. Wenn jemand seine Musik zum Beruf macht und sich damit einen Traum erfüllt ist das doch klasse. Nichts dagegen einzuwenden.

Warum aber soll das im Umkehrschluss bedeuten, dass alle Musiker diesen Weg wählen müssen ? Nein, die GEMA schreibt niemandem vor Mitglied werden zu müssen. Das kann jeder Musiker frei entscheiden. In Deutschland (und nicht nur hier) ist aber alles darauf  ausgerichtet, dass man eben nur durch eine solche Mitgliedschaft wirklich Chancen hat in der Öffentlichkeit als Musiker vorzukommen. Das wiederum liegt aber nicht nur an der GEMA, sondern besonders auch an Radio- und TV-Sendern, sowie den Musik-Magazinen und Webseiten und nicht zuletzt auch vom Musik-Konsumenten, die allesamt bei Musik eigentlich nur an kommerzielle (und damit meistens GEMA-) Musik denken. Nein, ich schreibe absichtlich nicht Musik-Hörer, sondern Konsument, denn die meisten Leute machen sich selbst eben mehr zum Konsumenten, denn zum Hörer , indem sie diesen ganzen Mist auch noch mitmachen. Für viele kann Musik nur aus iTunes kommen. Fragt euch mal selbst ob ihr manchmal die riesigen Archive mit freier Musik im Internet durchstöbert oder euch lieber drauf verlasst, dass Magazine und TV-Sender etc. schon wissen werden was euch so gefallen könnte. Klar, ist auf Jamendo und co. auch viel Mist dabei, aber das ist bei der kommerziellen Musik doch genauso. Nur wer eine Weile stöbert findet “seinen Sound”.

Aber warum selber stöbern wenn andere Leute uns schon sagen werden, welche unsere Musik zu sein hat…

 

Anmerkung: Falls jemand grobe Fehler oder Denkfehler findet, oder Probleme mit meinen Sichtweisen hat, kann man gerne mit mir Kontakt aufnehmen!

 

12. November 2011
von admin
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Aus mart.mala-hierba.net wird antiwissen.de

Warum Antiwissen ?

Ich versuche hier, für mich wichtige Informationen aus der ganzen Datensuppe des Netzes zu filtern, zu präsentieren und ganz allgemein bestimmte Themen zu kommentieren. Das “digitale Zeitalter” bringt mit all seinen Informationen einfach auch eine Menge an Quatsch (oft unterhaltsam), schlecht rescherschierten “Nachrichten” (ärgerlich) und sehr viel Manipuliertem (gefährlich) mit sich. Sowas bezeichne ich als Antiwissen. Dazu geistern durch die Köpfe der Menschen oft auch viele Binsenweisheiten und Halbwahrheiten, denen ich, besonders im Umgang meiner Mitmenschen mit Medien und deren Konfrontation mit der neuen, digitalen Welt, täglich ausgesetzt bin. Auch zu diesem “Antiwissen” gebe ich in diesem Blog meinen Senf dazu.

Wir sog. Eingeborene der digitalen Welt (Digital Natives) glauben ja oft, dass wir mehr Ahnung vom Geschehen auf der Welt haben und besser informiert sind, als Menschen, die von der digitalen Welt weniger verstehen. Dank des Internets und unserer Leichtigkeit im Umgang mit allem Digitalen und der Medienwelt ensteht für uns eben sehr schnell dieser Eindruck.

Es ist aber sehr schwer aus dem Info-Dschungel der sich uns “da draußen” bietet auch die für uns relevanten Informationen raus zu ziehen, die am besten auch noch unmanipuliert und möglichst verständlich sind. Klar kann man mal kurz was auf Wikipedia nachschlagen, aber die uneingeschränkte Wahrheit findet man dort genausowenig wie im Brockhaus, Radio, Zeitungen oder im TV. Man kann nur versuchen sich selbst ein Bild, eine Meinung zu den jweiligen Themen zu machen.

Natürlich behaupte ich nicht, dass ich hier die einzig echten Wahrheiten verkünde, sondern nur, dass ich hier versuche teilweise komplexe Themen etwas leichter verdaulich zu machen, ohne dabei die ursprünliche Information zu manipulieren. Und ja, natürlich gebe ich manchmal auch einfach nur meine Meinung wieder oder meinen Frustrationen des Alltags ein Ventil.

Ich werde demnächst z.B. mal erzählen, was ich oft an Argumenten vorgehalten bekommen, warum Schüler unbedingt nur mit Microsoft-Software im Unterricht hantieren sollen. Hab ich hier eigentlich ein “Kotz-Smiley” ?

Habe ich da gerade eigentlich einfach nur beschrieben wie ein übliches Blog funktioniert ??! Öh, ja, auch O.K., vielleicht wusste das jemand noch nicht ….

17. September 2011
von admin
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"… was bei mir zur Zeit so geht …"

Da man mich ja nur in wenigen Social Networks findet (zur Zeit nur Twitter: @Martner_mala), gibt es nun auf diesem Wege mal wieder ein Lebenszeichen.

[Update] Bei Diaspora findet man mich als mart@diasp.de [/Update]

Ich werde zur Zeit, kurz nach den Sommerferien, oft gefragt, wo ich denn im Sommer hingefahren wäre. Die Antwort lautet dann jedes Mal, dass ich den ganzen Sommer über – am und um – den Bodensee geblieben war. Wäre ich weggefahren (nein, das Geld dazu hab’ ich eh’ nicht), hätte ich ja doch nur alle meine Freunde verpasst, die am Sommer endlich mal wieder an den See zurück kehrten.
Unter diesen Freunden war auch der gute Herr Pitvalid, dessen Anwesenheit dann auch einen Teil meines Sommers bestimmen sollte. Wie Pit ja schon in seinem Blog schrieb, setzen wir uns nur eine Nacht zusammen (mit DJ Da Rock) und nahmen alle Song-Parts und sonstige “Kleinigkeiten” in nur einer Nacht im Studio auf, um nur ca. 10 Tage später das neue Album “Pitrock” zu veröffentlichen. Ich hatte dann die folgenden 10 Tage um aus dem “ganzen whacken Scheiss” (Zitat von Pit) etwas halbwegs hörbares zu machen. Das ist mir wohl auch teilweise gelungen. Allerdings war für mich die Zeit einfach zu knapp um das wirklich so klingen zu lassen wie ich es wollte und so bin ich auch mit dem Endergebnis nur teilweise zufrieden. Klar, den meisten Leuten fallen die klanglichen Problemchen wahrscheinlich nicht auf, trotzdem weiss ich hinterher natürlich, dass es besser gegangen wäre. Ich finde unsere Entscheidung, das alles so schnell wie möglich fertig zu stellen und in’s Netz zu stellen, immer noch richtig. Wir hatten einfach nur ein kurzes Zeitfenster, in dem wir alle Zeit hatten uns damit zu beschäftigen.
Das Ergebnis dieser Hoplla-Hop-Aktion kann man sich auf Pitvalids Webseite als MP3- oder Flac-Version runterladen: http://pitvalid.de/
Freie Musik für freie Köpfe eben. Hinsichtlich der Freiheit der Pitvalid Musik planen wir übrigens bald einen weiteren Schritt… Wartet es ab !

Was geht sonst noch so ?
Alle bisherigen Planungstreffen für das Green Beach Festival 2012 sind bisher sehr gut verlaufen und es sieht doch sehr danach aus, dass wir in ziemlich genau einem Jahr (auf den Wochentag genau) alle gemeinsam im Ostbad tolle Bands anhören und ganz allgemein richtig schön Party machen können ! Auch hier habe ich noch einige Ideen wie es im nächsten Jahr mit Bands aussehen könnte und wie man auch hier die Musik weiter befreien kann. Mal schaun …

10. Dezember 2010
von admin
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Endlich Facebook Konto gelöscht

Ach wie tut das gut. Mein Facebook Konto ist gelöscht.

Wer was von mir will, kann gerne über dieses Blog mit mir Kontakt aufnehmen. Ich geb’ Leuten, die ich kenne auch gerne meine E-Mail Adresse.

In Zukunft gibt es eigentlich nur hier (und damit auch über mala-hierba.net) wirklich etwas über mich zu erfahren.

Auf nimmer wiedersehen Facebook !

24. Mai 2009
von admin
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Flashback (2004): Eine Ära geht zu ende ! Nostress Party zum letzten Mal am gewohnten Ort.

Da es diesen alten Artikel von mir zur Zeit nicht mehr online gibt, stelle ich für alle Nostalgiker nochmals den Artikel über die letzte No Stress Party am alten Ort in’s Netz. Geschichtsunterricht inklusive:

[Original gepostet am 24. Mai 2004]:

Seit die No Stress Party 1996 aus der Taufe gehoben wurde, ist die Party mittlerweile zur festen Institution und zu einer Legende im Süddeutschen Raum geworden.
Die 10. Auflage dieser Party wird nun allerdings die letzte am altbekannten Austragungsort sein.

Pressetext: “Halbe Weltreisen, nur um den Sound unserer Wahl zu hören? Das wurde den Gründungsmitgliedern zu bunt und es entstand mitte der neunziger Jahre die No Stress Community, die es sich zum Ziel machte, Hip Hop ins “Ländle” zu holen. Die No Stress Party vol. 1 war geboren. Die Idee Hip Hop auf stressfreien Parties in lockerer Atmosphäre zu hören, fand starken Anklang, was uns ermunterte weiter zu machen und die Gemeinschaft der Anhänger wuchs und wuchs.”

Die selbstgesteckten Ziele der Nostress Community wurden erreicht. Die No Stress Parties wurden zum Inbegriff der Outdoor Hiphop Party und in Süddeutschland zur Legende.
Bei einer No Stress Party dabei gewesen zu sein bedeutet zugleich auch ein Stück Hiphop Geschichte in Baden-Württemberg miterlebt zu haben. Selbst wenn sich diese Aussage für Viele sehr gewagt anhören sollte, werden wohl die meisten der Besucher der bisherigen No Stress Parties zustimmend mit dem Kopf nicken.
Die besondere Atmosphäre dieser Party ist eben durch Worte nicht zu beschreiben.

Mit jeder No Stress Party stieg auch der Bekanntheitsgrad und der Erfolg dieses Events. Spätestens seit dem auf der No Stress Party 5 mit Wu-Tal zum ersten Mal auch überregional bekannte Acts verpflichtet werden konnten, wurde die Party zur jährlichen Pflichtveranstaltung. Diese 5. Auflage der Party war die letzte “unangemeldete” No Stress. Der Bekanntheitsgrad wurde einfach zu hoch, der Andrang zu groß, als dass die Behörden diese Party einfach weiter hätten übersehen können. Leider musste dann auch der selbstgezimmerte Anbau an die Hütte, der als Regendach fungierte, abgerissen werden.

Die nächste No Stress Party wurde dann noch größer und professioneller aufgezogen, und man holte mit Lenny MC zum ersten Mal einen bekannteren MC. Der Abriss der Überdachung trug insbesondere bei dieser Party zusätzlich zur einmaligen Atmosphäre dieser Party bei. Der Flyer dieser Party (Mit dem verzertten Babygesicht) ist auch heute noch vielen Menschen in der Region im Gedächtnis geblieben.

Die 7. Ausgabe der Party wurde dann zur bisher größten und best besuchten überhaupt. Als Main Act konnten die Organisatoren TEXTA aus Österreich verpflichten, die für eine riesiges, ausgelassenes Publikum sorgten. Auch 2zuAinz und C4 heizten dem Publikum mächtig ein.

Zum unangenehmen Nebeneffekt der 7. Auflage etwickelte sich die Tatsache, dass die Party, bedingt durch ihre Größe auch Leute anzog, die der Name der Party offenbar wenig interessierte, sich dementsprechend schlecht benahmen und den Organisatoren leider ordentlich Stress bereiteten.

Bei der 8. Auflage der Party entschloss man sich daher wieder mehr auf die ursprünglichen Werte der Party zu besinnen und lud daher keinen bekannten Mainact ein. Da die Party auch nicht so aufwändig beworben wurde, war die Stimmung eher wieder wie bei den früheren Parties und man sah auch deutlich, wer nach dem Hiphop Boom noch übrig war.

Die No Stress Party 9 fand dann im letzten Jahr wieder mit live Acts statt. Als Main Act brachten die Mala Hierba Acts “exORSE”, Brot & Tee und Pitvalid die Menge zum kochen. Nach anfänglichen Wetterkapriolen wurde es letztlich wieder eine sehr gelungene und durchaus gut besuchte Party mit der selben einmaligen Atmosphäre wie eh und je.

Auch die 10. und letzte “wahre” No Stress Party wird mit Sicherheit wieder, wie in all den Jahren zuvor, den Sommer einläuten und allen Besuchern noch viele Jahre im Gedächtnis bleiben.

Alle beteiligten können froh sein, dass man noch ein letztes Mal die Erlaubnis der Behörden und Anwohner erhalten hat. Allerdings wird man bereits dieses Jahr die anstehenden Veränderungen (z.B. das sehr umfangreiche Lineup) zu spüren bekommen, was aber sicher eine gute Sache ist.
Zitat von doc_tomoe: “Ich bin gespannt, wie die Zukunft der besten Party der Welt aussehen wird, aber ich bin sicher, diese Party wird auch weiterhin ihrem Ruf gerecht werden !”

14. April 2009
von admin
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doc_t empfiehlt: NEOPREN Free EP "NEUES ZIEL NEUES SPIEL" jetzt auschecken !

Hi. Es freut mich sehr hier die Verfügbarkeit der neuen EP “NEUES ZIEL NEUES SPIEL” von niemand geringerem als NEOPREN ankündigen zu dürfen ! Naja, leicht verspätet, ich wollte eigentlich schon vor Wochen drüber schreiben, aber war zu viel mit dem Umzug der Mala Seite beschäftigt und hab’s dann verschusslt… Sorry NEOPREN!

Foto von Neopren

NEOPREN dürfte den Oldschoolern unter den Mala Hierba Fans sicher noch von unzähligen Jams und Konzerten im Bodenseeraum bekannt sein. Weit mehr als einmal stand er als Teil der Nachtschicht (u.A. mit dem Mala Hierba Mitglied “Emmaerzeh”) vor (oder meistens nach) der “obersten Direktive” (z.B. mit Fanstar, doc_tomoe) auf Bühnen der verschiedensten Größen.

Ursprünglich kommt Neopren aus Wangen am Untersee und ist natürlich allein dadurch schon Teil des Mala Hierba  Universums. Da er aber auch sowas wie ein Urgestein der noch heute Aktiven Bodensee Hiphop-Szene ist, ist er auch mindestens Mala Hierbaner ehrenhalber.

Jetzt aber genug mit dem Geschichtsunterricht, hier ist die EP mit NEOPRENs unverwechselbaren Style zum freien Download auf NEOPRENS Webseite:

http://neopren.net

Auf der EP gibt es übrigens auch ein Feature mit Mr. Mondou, der ebenfalls Teil der bereits angesprochenen “Nachtschicht” war.

Der Download lohnt sich auf jeden Fall !

Info üner NEOPREN von seiner Webseite:

NEOPREN, er, ein Mensch, ein Rapper, ein MusikFan, der es vermag Gedanken und Gefühle musikalisch auszudrücken, der sich durch Kreativität selbst zu finden versucht, der vor 9 Jahren mit der Reise begann und immerwieder neu geflasht wird, dieser Junge der 2003 seine Ep “Episode N.” rausgehauen hat, eben dieser Freak mit dieser einen Voice und diesem einen Flow – y. y. yu know? Wie Du erkennst, beginnt und endet das Wort NEOPREN mit der Buchstabenkombination NE bzw. EN. Der Wortanfang spiegelt das Wortende wider. Verstehe diesen Begriff als eine Bewegung!, als eine Entwicklung!, die Du mit der eines jeden Lebens vergleichen könntest. Jedes Dir bekannte Lebewesen durchläuft das Leben, ausgehend vom Lebensanfang, der Geburt, bis zum Lebensende, dem Tod. So wurde es Dir beigebracht. Doch NEOPREN ist unsterblich, (bös nice, oder?!*), also deute diesen Namen als ein immer wiederkehrendes Ereignis —- > einen Loop!

19. März 2009
von admin
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Mala Hierba / BSOLID Blogsystem ist jetzt online !

Absofort gibt es von den verschiedensten Mala Hierbas und von einigen BSOLID Artists Blogs, in denen diese Artists schreiben können was sie wollen. Auf mala-hierba.net und bsolid.de gibt es ja hauptsächlich offizeielle Ankündigungen über neue Releases oder Auftritte und ähnliches. Jetzt haben die Artists die Möglichkeit darüber hinaus auch über andere Dinge in ihrem musikalischen oder auch persönlichen Leben zu schreiben. Auf mala-hierba.net gibt es eine automatisch aktualisierte Liste mit den neuesten Posts aus allen Blogs der Mala Hierba Artists. Auf bsolid.de gibt es dann bald etwas ähnliches mit allen BSOLID Artists.

Ausserdem führe ich gerade einen Umzug aller von mir betreuten Webseiten von meinen beiden alten Servern auf meinen neuen durch. Nach einigen Jahren musste jetzt mal ein Upgrade her, vorallem weil es mich nervte, dass man mittlerweile für’s gleiche Geld mit einem neuen Vertrag einen sehr viel besseren Server bekommt. Der neue hat n Quad Core Opteron mit 4 GB Ram und nem Mirrored Raid 500GB HDD System.

Für Besucher der Seiten mala-hierba.net, bsolid.de, agentur18uhr.de, pitvalid.de und einigen anderen bedeutet das, dass es auch weiterhin die gewohnte Vielzahl an Musik und anderen Breitband-Medien wie hochqualitative Videos und andere coole Gadgets und Gizmos geben wird. Besonders bei den Videos wird sich hinsichtlich Qualität und Anzahl bald noch einiges tun. Wir werden dann das tun was die TV-Sender leider alle verpassen und dadurch die jungen Leute längst verloren haben: HDTV-Videos on demand abrufbar.

Während der Umzüge der Webseiten kann es im Extremfall zu kleineren Problmen kommen. Ich hoffe mal, dass werdet ihr uns verzeihen.

Gruß,

doc_tomoe